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erbeleben - 24 posts

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    Am Alexanderplatz verbergen sich unendliche Schichten von Geschichten. Wie kann man sie überhaupt entdecken und (wieder) erleben? Ein Versuch: Auf dem 📽 trifft Alex 1989 auf Alex 2018. (Quelle: Alexanderplatz: Ein Ort Deutscher Geschichte, 1991). #erbeleben #alexanderplatz #performance #forschung #berlin @ma.hilgert

    Am Alexanderplatz verbergen sich unendliche Schichten von Geschichten. Wie kann man sie überhaupt entdecken und (wieder) erleben? Ein Versuch: Auf dem 📽 trifft Alex 1989 auf Alex 2018. (Quelle: Alexanderplatz: Ein Ort Deutscher Geschichte, 1991). #erbeleben #alexanderplatz #performance #forschung #berlin @ma.hilgert

    16 1 7 September, 2018

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    Während des Zweiten Weltkrieges wurde die ehemalige Große Frankfurter Straße fast vollständig in ihrem Bestand zerstört. Daher musste sie in der Nachkriegszeit wieder aufgebaut werden. 
Nach einem städtebaulichen Wettbewerb wurde das Gebiet in Blöcke aufgeteilt und Hermann Henselmann als „Chefarchitekt“ gestaltete den Strausberger Platz. 
Die Karl-Marx-Allee, welche von 1949-61 den Namen Stalinallee trug, sollte die erste sozialistische Straße werden; als kommunistischer Prachtboulevard ausgebaut sollte es die Macht der Arbeiter als Ausdruck des Aufbauwillens der DDR nach dem zweiten Weltkrieg darstellen.

Noch heute, mit 90 Metern ist sie breiter als die Champs-Élysées und zählt damit zum letzten großen, europäischen Boulevard. 
Quelle: zeit.de, berlinsstadtbezirkegeschichte, archimaps, centralberlin
#karlmarxallee #stalinallee #berlinmitte #kulturerbejahr2018  #bildungsprojekt #erbeleben #sharingharitage2018

    Während des Zweiten Weltkrieges wurde die ehemalige Große Frankfurter Straße fast vollständig in ihrem Bestand zerstört. Daher musste sie in der Nachkriegszeit wieder aufgebaut werden.
    Nach einem städtebaulichen Wettbewerb wurde das Gebiet in Blöcke aufgeteilt und Hermann Henselmann als „Chefarchitekt“ gestaltete den Strausberger Platz.
    Die Karl-Marx-Allee, welche von 1949-61 den Namen Stalinallee trug, sollte die erste sozialistische Straße werden; als kommunistischer Prachtboulevard ausgebaut sollte es die Macht der Arbeiter als Ausdruck des Aufbauwillens der DDR nach dem zweiten Weltkrieg darstellen.

    Noch heute, mit 90 Metern ist sie breiter als die Champs-Élysées und zählt damit zum letzten großen, europäischen Boulevard.
    Quelle: zeit.de, berlinsstadtbezirkegeschichte, archimaps, centralberlin
    #karlmarxallee #stalinallee #berlinmitte #kulturerbejahr2018 #bildungsprojekt #erbeleben #sharingharitage2018

    15 0 30 August, 2018
    Wer war die Berolina und wo ist sie hin? 
Der Alexanderplatz war einst das Zuhause der weiblichen Verkörperung der Stadt Berlin: der Berolina, oder “Bärenlina”, wie die Berliner sie liebevoll nannten.
Ein halbes Jahrhundert stand sie an dieser Stelle und war zu seiner Zeit ein beliebter Treffpunkt. 
1888 ließ Kaiser Wilhelm II. aus Anlaß des italienischen Königspaarbesuches Umberto I. und Margherita eine Berolina am Potsdamer Platz aus Gips in 3 Tagen erstellen. 
1895 wurde die aus Kupfer getriebene, 7,5m große Berolina auf einem 6,2m hohen Sockel auf dem Alexanderplatz (vor dem heutigen Kaufhof) aufgestellt.

In den Jahren 1904 und 1905 wurde hinter ihr das große Warenhaus Tietz errichtet, vor dem sie dann lange Jahre stand.
Sie überstand die Revolution von 1918/19, musste jedoch 1927 dem Bau der U-Bahn weichen.

Dezember 1933 wurde die Berolina feierlich unter dem Jubel der Bevölkerung erneut eingeweiht. 
1943 sollte sie für Kriegszwecke eingeschmolzen werden, abermals verhinderten es große Proteste der gesamten Bevölkerung. 
Ein Jahr später verschwand sie dann trotzdem und es ist nicht bekannt, was mit ihr passiert ist. :( Quelle: berolina-standbild, wikipedia, anderes-berlin

#berolina #kulturerbejahr2018 #berlinmitte  #alexanderplatz #bildungsprojekt #sharingheritage2018 #erbeleben

    Wer war die Berolina und wo ist sie hin?
    Der Alexanderplatz war einst das Zuhause der weiblichen Verkörperung der Stadt Berlin: der Berolina, oder “Bärenlina”, wie die Berliner sie liebevoll nannten.
    Ein halbes Jahrhundert stand sie an dieser Stelle und war zu seiner Zeit ein beliebter Treffpunkt.
    1888 ließ Kaiser Wilhelm II. aus Anlaß des italienischen Königspaarbesuches Umberto I. und Margherita eine Berolina am Potsdamer Platz aus Gips in 3 Tagen erstellen.
    1895 wurde die aus Kupfer getriebene, 7,5m große Berolina auf einem 6,2m hohen Sockel auf dem Alexanderplatz (vor dem heutigen Kaufhof) aufgestellt.

    In den Jahren 1904 und 1905 wurde hinter ihr das große Warenhaus Tietz errichtet, vor dem sie dann lange Jahre stand.
    Sie überstand die Revolution von 1918/19, musste jedoch 1927 dem Bau der U-Bahn weichen.

    Dezember 1933 wurde die Berolina feierlich unter dem Jubel der Bevölkerung erneut eingeweiht.
    1943 sollte sie für Kriegszwecke eingeschmolzen werden, abermals verhinderten es große Proteste der gesamten Bevölkerung.
    Ein Jahr später verschwand sie dann trotzdem und es ist nicht bekannt, was mit ihr passiert ist. :( Quelle: berolina-standbild, wikipedia, anderes-berlin

    #berolina #kulturerbejahr2018 #berlinmitte #alexanderplatz #bildungsprojekt #sharingheritage2018 #erbeleben

    11 0 22 August, 2018
    Das Franziskaner-Kloster entstand im 13. Jahrhundert und 1574 zog das Gymnasium zum Grauen Kloster ein, eine der führenden Bildungseinrichtungen in Berlin.
Berühmte Schüler und Lehrer waren Karl Friedrich Schinkel, Friedrich Ludwig Jahn und Otto
von Bismarck.
Um 1770 entstand ein neues Schulgebäude und 1819 wurde es um ein „Lagerhaus“ erweitert. 
1900 erfolgte ein neugotischer Anbau nach Entwürfen der Architekten Matzdorff und Emil Högg. 
Der Gebäudekomplex wurde 1945 zerstört und als 1968 die Grunerstraße verbreitert wurde, mussten weitere Überreste weichen. 
Seither ist nur noch die Klosterkirche zu sehen. 
Quelle: stadtbild-deutschland,  bildindex, Berlin-Archiv, TU-Museum

#grauesklosterberlin #berlinmitte #buldungsprojekt #klosterkirchenruine #erbeleben #sharingheritage2018

    Das Franziskaner-Kloster entstand im 13. Jahrhundert und 1574 zog das Gymnasium zum Grauen Kloster ein, eine der führenden Bildungseinrichtungen in Berlin.
    Berühmte Schüler und Lehrer waren Karl Friedrich Schinkel, Friedrich Ludwig Jahn und Otto
    von Bismarck.
    Um 1770 entstand ein neues Schulgebäude und 1819 wurde es um ein „Lagerhaus“ erweitert.
    1900 erfolgte ein neugotischer Anbau nach Entwürfen der Architekten Matzdorff und Emil Högg.
    Der Gebäudekomplex wurde 1945 zerstört und als 1968 die Grunerstraße verbreitert wurde, mussten weitere Überreste weichen.
    Seither ist nur noch die Klosterkirche zu sehen.
    Quelle: stadtbild-deutschland, bildindex, Berlin-Archiv, TU-Museum

    #grauesklosterberlin #berlinmitte #buldungsprojekt #klosterkirchenruine #erbeleben #sharingheritage2018

    13 0 20 August, 2018
    Das Ephraim-Palais wurde 1935 abgerissen und 1985 etwa 12m nördlich des ursprünglichen Standorts wieder aufgebaut!

Das Barockgebäude (1762) war das große Stadtpalais und Wohnhaus eines jüdischen Unternehmers, Veitel Heine Ephraim.

1843 kaufte die Stadt Berlin das günstig gelegene Haus. 
Nach NS-Planungen wurde 1935 das Gebäude zur Schaffung eines Gauforums abgerissen. Das Grundstück diente als Zufahrt zu einer Behelfsbrücke, die den Verkehr während der Bauarbeiten aufnahm.
Die Fassade und einzelne Bauteile wurden auf einem Lagerplatz in Wedding eingelagert und überstanden dort den Zweiten Weltkrieg. 
1982 wurden zwischen West und Ost Berlin mehreren Kulturgütern ausgetauscht: 
für den 750-Jahr-Feier Berlins beschloss das West-Berliner Abgeordnetenhaus die erhaltener Bauteile zur Verfügung zu stellen wobei die DDR als Gegenleistung unter anderem das Archiv der Königlichen Porzellan-Manufaktur an der Westteil übergab.

Infolge der Verbreiterung des Mühlendamms auf acht Fahrstreifen in den 1960er Jahren, stand dem ursprünglichen Standort nicht mehr zur Verfügung, weshalb das Gebäude ca. 12 m von seiner Ausgangsposition entfernt liegt.

Quelle: bilderbuch-berlin, ag-historische mitte berlin, deacademic
#kulturerbejahr2018 #berlinmitte  #nikolaiviertel #ephraimpalais #bildungsprojekt #sharingheritage2018 #erbeleben

    Das Ephraim-Palais wurde 1935 abgerissen und 1985 etwa 12m nördlich des ursprünglichen Standorts wieder aufgebaut!

    Das Barockgebäude (1762) war das große Stadtpalais und Wohnhaus eines jüdischen Unternehmers, Veitel Heine Ephraim.

    1843 kaufte die Stadt Berlin das günstig gelegene Haus.
    Nach NS-Planungen wurde 1935 das Gebäude zur Schaffung eines Gauforums abgerissen. Das Grundstück diente als Zufahrt zu einer Behelfsbrücke, die den Verkehr während der Bauarbeiten aufnahm.
    Die Fassade und einzelne Bauteile wurden auf einem Lagerplatz in Wedding eingelagert und überstanden dort den Zweiten Weltkrieg.
    1982 wurden zwischen West und Ost Berlin mehreren Kulturgütern ausgetauscht:
    für den 750-Jahr-Feier Berlins beschloss das West-Berliner Abgeordnetenhaus die erhaltener Bauteile zur Verfügung zu stellen wobei die DDR als Gegenleistung unter anderem das Archiv der Königlichen Porzellan-Manufaktur an der Westteil übergab.

    Infolge der Verbreiterung des Mühlendamms auf acht Fahrstreifen in den 1960er Jahren, stand dem ursprünglichen Standort nicht mehr zur Verfügung, weshalb das Gebäude ca. 12 m von seiner Ausgangsposition entfernt liegt.

    Quelle: bilderbuch-berlin, ag-historische mitte berlin, deacademic
    #kulturerbejahr2018 #berlinmitte #nikolaiviertel #ephraimpalais #bildungsprojekt #sharingheritage2018 #erbeleben

    13 1 16 August, 2018

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